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Die Kritische Theorie

ist eine empirisch informierte Sozialphilosophie. Ihr Anliegen ist die Analyse und (Selbst-)Kritik moderner, kapitalistischer Gesellschaften. Das Programm der Kritischen Theorie wurde in der Zwischenkriegszeit am Frankfurter Institut für Sozialforschung entwickelt und durch die Integration sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse und philosophischer Gegenwartsreflektion fortlaufend aktualisiert. Es bleibt dabei im Kern dem hegelianischen Grundgedanken verpflichtet, dass die Maßstäbe zur Kritik und Überschreitung eines Gegenstandes aus diesem selbst zu entwickeln sind. Materialistisch gewendet heißt das, dass die Analyse nicht von außen an die Gesellschaft tritt, sondern auf ihre immanenten Tendenzen, Krisen, Paradoxien und Potentiale reagiert und somit zur „Selbstverständigung der Zeit über ihre Kämpfe und Wünsche“ (Karl Marx) beiträgt.

Dieses Internetportal dient dazu die Arbeit zu porträtieren, die am und um den Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfindet. Auf dieser Seite werden zukünftige Veranstaltungen angekündigt, sowie vergangene Veranstaltungen archiviert. Darüber hinaus soll hier ein Zugang zur Kritischen Theorie in akademischer Form, fragmentarischen Eindrücken und politischen Beobachtungen vermittelt werden. (Da dieses Portal noch in seiner Entstehungsphase ist, bitten wir Sie um Geduld bezüglich ausführlicherer Inhalte insbesondere in den hinteren Kategorien.)

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