Benjamin Lectures

Im Rahmen der Walter Benjamin Lectures – und des dazu gehörigen Benjamin Chair am Centre for Social Critique – wird jährlich ein_e profilierte_r Philosoph_in nach Berlin eingeladen, um der breiteren Öffentlichkeit aktuelle Auseinandersetzungen mit sozialen und politischen Kernfragen zu präsentieren. 2026 wird der Historiker und Experte für postkoloniale Theorie und Subaltern Studies Dipesh Chakrabarty den Benjamin Chair innehaben. Die Benjamin Lectures von Dipesh Chakrabarty mit dem Titel „A Second Decline of the West?“ finden am 23., 24. und 25. Juni 2026 im Miriam-Makeba-Auditorium im Haus der Kulturen der Welt Berlin statt.

Die Gesichter der Benjamin Lectures – interviewt von Friedrich Weißbach für Philosophie Magazin.

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Geht der Westen wieder unter?

Im Jahr 2026 hat der international anerkannten Historiker Dipesh Chakrabarty den Benjamin Chair am Centre for Social Critique inne. Ein Vierteljahrhundert nach der Veröffentlichung seines bahnbrechenden Essays „Provincializing Europe“ wird Chakrabarty die Frage aufwerfen, ob die vielfältigen ökologischen Katastrophen, die den Planeten heimsuchen, eine Provinzialisierung der Menschheit selbst erforderlich machen. Die Lectures 2026 werden in […]

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Die politische Ethik der Unterdrückten: Über Freiheit, Solidarität und Selbstachtung

Der Philosoph und Experte für African American Studies Tommie Shelby von der Harvard Universität hat 2025 den Benjamin Chair des Centre for Social Critique inne. Vom 18. bis 20. Juni 2025 entwarf Shelby in seinen Benjamin Lectures eine Politische Ethik der Unterdrückten. Die Lectures 2025 wurden in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert.

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Was ist moralischer Sozialismus?

Die politische Theoretikerin Lea Ypi von der London School of Economics hat 2024 den Benjamin-Lehrstuhl des Centre for Social Critique innegehabt. Vom 19. bis 21. Juni 2024 stellte Ypi in ihren Benjamin Lectures im Haus der Kulturen der Welt in Berlin ihre Ideen zu den Voraussetzungen für eine moralische Version des Sozialismus vor.

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Agents of Possibility: The Complexity of Social Change

Sally Haslanger ist Philosophin am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT). Als aktive Feministin und Antirassistin hat sie in ihren Vorträgen mit dem Titel „Agents of Possibility“ über die Komplexität gesellschaftlicher Veränderungen gesprochen und über die entscheidenden Rollen, die sowohl sozialen Bewegungen als auch der Gesellschaftstheorie dabei jeweils zukommen.

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Three Faces of Capitalist Labor: Uncovering the Hidden Ties among Gender, Race and Class

Ist es sinnvoll die antirassistischen, antiimperialistischen und feministischen Auseinandersetzungen der Gegenwart als Arbeitskämpfe anzusehen? Nancy Fraser diskutierte die Bezüge von Race, Klasse und Geschlecht anhand der drei Erscheinungsweisen kapitalistischer Arbeit: ausgebeuteter Arbeit, enteigneter Arbeit und Hausarbeit.

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Der Arbeitende Souverän

Im Juni 2021 fanden die zweiten Walter Benjamin-Lectures des Humanities and Social Change Centers Berlin statt. Axel Honneth, einer der führenden Sozialphilosophen unserer Zeit, widmete sich an drei Abenden der Frage nach dem Potenzial und der Notwendigkeit einer Demokratisierung der Arbeitsverhältnisse.

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Democracy and its Crises

Im Juni 2019 fanden am Humanities and Social Change Center Berlin an der Humboldt-Universität zu Berlin erstmals die Walter-Benjamin-Lectures statt. Der renommierte kanadische Philosoph Charles Taylor gab den Auftakt dieses sich jährlich wiederholenden Formats. An drei aufeinander folgenden Abenden hielt Taylor Vorträge zu „Democracy and its Crises“ und beleuchtete dabei immanente Verfallsphänomene gegenwärtiger Demokratien wie […]

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