Emanzipation

25. - 27.5.2018
Humboldt-Universität zu Berlin Unter den Linden 6, Berlin

Auch heute, 50 Jahre nach den Ereignissen von 1968, ist die Frage der Emanzipation von zentraler Bedeutung. Im Rahmen einer internationalen Tagung soll aus sozialphilosophischer Perspektive diskutiert werden, was Emanzipation ist, über welches Wissen Akteure verfügen müssen, um sich zu emanzipieren, und welcher praktisch-politischer Bedingungen kollektive Handlungsfähigkeit bedarf sowie in welche Dynamiken sie geraten kann. Gleichzeitig soll auf der Tagung der Problematik der Emanzipation in ihrer Verbindung zu anderen wichtigen sozialphilosophischen Fragestellungen wie etwa „Macht und Herrschaft“, „Politik der Lebensformen“ und „Hoffnung und Utopie“ nachgegangen werden. Dabei wird sich zeigen, dass der Emanzipationsbegriff ein Schlüsselbegriff der Sozialphilosophie ist, von dem her sich ganz verschiedene Ansätze – aus der Kritischen Theorie, dem Poststrukturalismus oder den neueren analytischen Debatten um Sozialkritik – verstehen lassen.

Ihre Teilnahme an der Konferenz zugesagt haben bislang Sabine Andresen, Seyla Benhabib, Abu Brima, Wendy Brown, Dan Brudney, Micha Brumlik, Robin Celikates, Sylwia D. Chrostowska, Ann Cvetkovich, Alex Demirovic, Katja Diefenbach, Kristie Dotson, Didier Eribon, Nancy Fraser, Sabine Hark, Sally Haslanger, Steffen Herrmann, James Ingram, Rahel Jaeggi, Regina Kreide, Ramona Lenz, Kristina Lepold, Stephan Lessenich, Daniel Loick, Isabell Lorey, Katja Maurer, Hadi Marifat, Achille Mbembe, Christoph Menke, Charles W. Mills, Judith Mohrmann, Chantal Mouffe, Arno Münster, Fred Neuhouser, Arnd Pollmann, Eva von Redecker, Bastian Ronge, Hartmut Rosa, Martin Saar, Thomas Seibert, Paul Sörensen, Ruth Sonderegger, Jason Stanley, Christiane Thompson, Christina Thürmer-Rohr, Harald Welzer.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Anmeldung zur Konferenz ist nicht erforderlich. Bei weiteren Fragen schreiben Sie bitte an: emanzipation2018.philo@hu-berlin.de.

Das vollständige Konferenzprogramm wird in Kürze auf dieser Seite zu finden sein.

Die Tagung wird organisiert von Prof. Dr. Rahel Jaeggi (Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. des. Kristina Lepold (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Dr. Thomas Seibert (medico international e.V.) unter Mitarbeit von Dr. Bastian Ronge, Carolin Botos und des Teams des Lehrstuhls für Praktische Philosophie und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und in Kooperation mit medico international e.V. Die Tagung wird finanziert aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

 

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