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Sabine Flick

Sabine Flick ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Forschung geht von einer interdisziplinären Perspektive aus, in der die Felder der Sozialtheorie und kritischen Theorie, der Medizinsoziologie, der Berufssoziologie und Fragen der Normativität und Kritik in empirischer Forschung ineinandergreifen. 2020 habilitierte sie zum Thema „Zur Biographierung sozialen Leids – Psychotherapeutische Praxis in der Arbeitsgesellschaft“. Ihre Arbeit wurde in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht, unter anderem in Social Science and Medicine, DistinktionJournal of Social Theory und dem European Journal for Social Theory.

Während ihres Aufenthalts in Berlin beschäftigte sie sich mit sozialem Leiden als psychischer Krise und der zunehmenden Dethematisierung des Sozialen in psychiatrischen Einrichtungen und Berufen. Flicks Interesse gilt der Frage, wie eine Kritische Theorie des sozialen Leidens mit adäquaten Methoden der empirischen soziologischen Forschung begleitet werden kann. Während ihres Aufenthalts in Berlin und des Beginns der COVID-19-Pandemie bereitete sie ein empirisches Forschungsprojekt vor, in dem sie die Wirtschaftskrise im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie reflektiert, in der sich wahrscheinlich das Ausmaß prekärer und anspruchsvoller Arbeit vergrößern wird.

Unten verlinkt befindet sich ein Vorabdruck ihrer Arbeit über „Arbeitsbedingtes Leiden als soziales Leiden“ („Work-related suffering as Social Suffering“) sowie eine in Berlin verfasste Arbeit über „Biografie des sozialen Leids“, welche im Herbst 2020 in der Zeitschrift „WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung“ veröffentlicht wird.

April – September 2020

Kontakt: s.flick@em.uni-frankfurt.de

Veröffentlichungen

Biografisierung als Doktrin. Der biografische Blick in der Psychotherapie

Research Advances: Work-Related Suffering as Social Suffering

Sabine Flick