Das at-work-Format präsentiert jedes Semester mindestens einen Workshop zu einem sozialphilosophischen Kernthema. Hier wird die klassische philosophische Begriffsarbeit verfolgt und in aktuelle Forschungsdebatten integriert. Das Motiv der geteilten Werkbank mit durchlässiger Grenzziehung soll daran erinnern, dass die Philosophie ein kollaboratives Unterfangen ist, das von der Qualität ihrer Resultate lebt.

Welche Gesellschaftstheorie braucht eine Kritische Theorie heute?

  • Dezember 9, 2021

Braucht es heute noch eine umfassende Gesellschaftstheorie, die den Zusammenhang und die Wechselwirkung der verschiedenen gesellschaftlichen Sphären klärt? In ihrem einflussreichen Aufsatz „Gender as Seriality“ von 1994 ist Iris Marion Young skeptisch. Viel Aufwand sei in Theorien geflossen, die keinen besonderen Zweck verfolgten als „to understand, to reveal the way things are“. Jetzt aber sei […]

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Corona Capitalism: Struggles over Nature

  • Mai 27, 2020
  • online

with Andreas Malm

In his recent book Corona, Climate, Chronic Emergency: War Communism in the Twenty-First Century (forthcoming with Verso books) Andreas Malm argues that the origin and proliferation of this plague are tightly intertwined with global capitalist production that destroys natural habitats, consumes land and wildlife, trades commodities around the globe, and moves people from one side of the planet to the other at a speed unprecedented in history.

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50 Years On: New Readings of Adorno

  • December 5th/6th 2019

On the occasion of the 50th anniversary of Adorno’s death in 2019, we organized an international workshop that brought together representatives of new readings of Adorno. Together we discussed how, by going back to Adorno, we can deepen contemporary debates in the philosophy of language, moral and social philosophy.

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Buchvorstellung: Exodus oder dialektische Negation

  • Februar 13, 2019
  • 18:00 » 20:00
  • Humboldt Universität zu Berlin, R. 1070

Anlässlich der Publikation seiner Dissertation stellte Victor Kempf seine Überlegungen zur zeitgenössischen Kapitalismuskritik zur Diskussion. (Kommentar von Eva von Redecker. Moderiert von Daniel Loick) Der “Exodus” aus den Vermittlungsfiguren der bürgerlichen Gesellschaft ist zu einem populären Ansatz der radikalen Kapitalismuskritik geworden. Doch wodurch ist diese Fundamentalzurückweisung einer immanenten Einklagung der Freiheits- und Gleichheitsversprechen des modernen […]

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Problems of Property

  • December 17th/18th 2018
  • Humboldt Universität zu Berlin, Senatssaal

Property is a key institution both in the capitalist economy and in liberal political orders. Property law regulates access to material goods as well as symbolic status, it is seen as the foundation for personal liberty and political legitimacy, and it mediates our relation to the world of objects. While many critical discussions concern the […]

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Emanzipation

  • 25. - 27.5.2018
  • Haus der Kulturen der Welt; Humboldt-Universität zu Berlin; Technische Universität Berlin

Vom 25. bis zum 27. Mai 2018 fand in Berlin die internationale sozialphilosophische Tagung „Emanzipation“ statt. Sie wurde von der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Center for Humanities & Social Change an der HU Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Menschenrechtsorganisation medico international e.V. veranstaltet. In den drei Plenarveranstaltungen und zwölf Kolloquien diskutierten führende Wissenschaftler*innen […]

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The Social and Political Philosophy of Solidarity

  • 7.-8.12.2017
  • Humboldt-Universität zu Berlin

In recent years there has been a renewed interest in the concept of solidarity in moral, social and political philosophy. With only a few exceptions, the concept had either been completely neglected or assimilated to other notions like social cohesion in thick communities (Jürgen Habermas, communitarianism) or altruistic concern (Richard Rorty) in post-war philosophy. What […]

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The moral basis and expressive role of distributive principles – a workshop with Daniel Brudney

  • Mai 17, 2017
  • 09:00 » 18:00
  • Humboldt-Universität zu Berlin

The workshop focused on Daniel Brudneys new work on dependency, the expressive role of distributive principles of justice and the choice of a conception of the person in a theory of justice. Daniel Brudney is Professor of philosophy at the University of Chicago. He has published widely in political and moral philosophy, especially on theories […]

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Capitalism, Crisis, Critique – Ein Workshop mit Nancy Fraser

  • 23-24. November 2012
  • Humboldt-Universität zu Berlin

Angesichts der gegenwärtigen Krise, die sich laut Fraser nur als verständlich erschließt, wenn man ihre drei Facetten (ökologische Krise, Finanzkrise, Krise der sozialen Reproduktion) zusammenhängend betrachtet, schlägt sie eine kritische Erneuerung der Gesellschaftsanalyse von Karl Polanyi vor. Organisation: Prof. Dr. Rahel Jaeggi Forschungskolleg „Postwachstumsgesellschaften“ an der Universität Jena

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Die Aktualität des Sozialismus

  • July, 5th-6th 2016
  • Humboldt-Universität zu Berlin, Senatssaal/Audimax,

Podiumsdiskussion mit Axel Honneth, Christoph Menke, Gesine Schwan und Sahra Wagenknecht Gehört das Projekt des Sozialismus zurück auf die Agenda einer progressiven linken Politik? In seinem neuen Buch Die Idee des Sozialismus bejaht Axel Honneth diese Frage. Soziale Freiheit, so Honneths These, ist „die eigentliche Idee des Sozialismus“. Mit seiner Neubestimmung der normativen und gesellschaftstheoretischen Grundlagen […]

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Leben im Kapitalismus – Kapitalismus als Lebensform?

  • December, 11-12 2015
  • Humboldt-Universität zu Berlin

Der Begriff der Lebensform hat Konjunktur – sowohl in der sozialphilosophischen, als auch in der sozialwissenschaftlichen und ethnologischen Forschung. Er scheint daher prädestiniert, um einen interdisziplinären Dialog über die Lebensweise in unserer gegenwärtigen Gesellschaft zu führen. Der Workshop lädt daher Vortragende aus Philosophie, Soziologie und Ethnologie ein, gemeinsam über das Thema „Leben im Kapitalismus – […]

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Rethinking Property

  • October, 24th-25th 2014
  • Humboldt-Universität zu Berlin

Kritische Perspektiven auf ein Klassisches Konzept Mit Eigentum wird ein Bündel von sozialen Praktiken bezeichnet, das den Zugang zu begehrten Gütern regelt. Die daraus resultierenden Eigentumsordnungen bestimmen die soziale Ontologie einer Gesellschaft. Wer mit welchen Dingen was tun darf, prägt wesentlich das institutionelle Gefüge einer Gesellschaft und die konkreten Praktiken des sozialen Zusammenlebens. Fragen des […]

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Soziale Pathologien

  • July, 14th-15th 2014
  • Humboldt-Universität zu Berlin, Festsaal

Der Begriff der „sozialen Pathologie“ erfährt in der Sozialphilosophie gegenwärtig neue Aufmerksamkeit. Axel Honneth prägt den Begriff in seinem 1994 erschienenen Aufsatz „Pathologien des Sozialen: Tradition und Aufgabe der Sozialphilosophie“ in einer für die gegenwärtige Diskussion maßgeblichen Weise: Er versteht unter sozialen Pathologien Fehlentwicklungen bzw. Störungen der sozialen Bedingungen individueller Selbstverwirklichung. Indem die Sozialphilosophie negativistisch […]

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Markets and Morals

  • Dezember 8, 2013
  • 09:00 » 20:00
  • Humboldt-Universität zu Berlin

A Workshop on normative questions about markets At least since Mandeville’s infamous Fable of the Bees, friends and foes of markets have argued about their normative value and their compatibility with principles of morality. While economic theorizing has mostly focused on functional aspects of markets, normative philosophy asks about ways in which markets can be […]

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Power – Critical Theory, Social Ontology

  • May, 3rd-4th 2013
  • Humboldt-Universität zu Berlin

In recent years, questions concerning the fundamental structure of social reality have increasingly received attention within analytic philosophy. Building on the work of theorists such as Raimo Tuomela, John Searle, Michael Bratman and Margaret Gilbert, phenomena such as collective agency, group intentions, institutional facts and constitutive relations between different features of social reality have become […]

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Authorship and Ethical Living – Ein Workshop mit Sabina Lovibond

  • 14.-16. Juni 2012
  • Humboldt-Universität zu Berlin

Sabina Lovibond hat sich an der Debatte um die Reaktualisierung der Tugendethik, wie sie seit den 1950er Jahren in der englischsprachigen Philosophie geführt wird, mit ihrem Buch „Ethical Formation“ wegweisend beteiligt. Sie entwickelt darin eine neoaristotelische Moralphilosophie und Theorie der Charakterbildung, die subjektkritischen Einwänden standhalten aber zugleich Raum für widerspenstige Praktiken lassen soll. Im jüngsten […]

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