Corona within Precarity Capitalism

October 2nd
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Corona within Precarity Capitalism: Current Political Alternatives and the Role of Critique

Im Anschluss an die Krise der Gesundheitssysteme und den sozialen Lockdown offenbart die Corona-Pandemie mehr und mehr ihre sozioökonomischen Folgen. Die Krise trifft dabei auf bereits vorhandene soziale Dynamiken, Probleme und Potenziale, die die Bedingungen dafür darstellen, welche Art wirtschaftlicher Erholung möglich und politisch gewollt sein wird.

In ihrem jüngsten Buch Capitalism on Edge (Columbia University Press, 2020) hat Albena Azmanova die gegenwärtige sozioökonomische Konstellation als „precarity capitalism“ analysiert. Sie argumentiert, dass allgemeine Unsicherheit (Prekarität) und nicht Ungleichheit das größte soziale Problem unserer Zeit darstellt. Dies eröffnet neue Wege für emanzipatorische Kritik und radikale Politik.

Mit Albena Azmanova diskutieren wir im Rahmen ihrer Analyse, was die Corona-Pandemie und ihre Folgen bedeuten. Welche politischen Alternativen gibt es derzeit im Hinblick auf das sozioökonomische Krisenmanagement? Was sind die zentralen Widersprüche und Potentiale für emanzipatorischen sozialen Wandel im Prekaritätskapitalismus – und wie werden diese Widersprüche und Potentiale durch Corona beeinflusst? Und was ist die Rolle der Kritik in diesen Zeiten wichtiger politischer Entscheidungen und zunehmender sozialer Unruhen?

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

 

Corona within Precarity Capitalism