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Isette Schuhmacher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Humanities and Social Change an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ihre Forschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der Sozialphilosophie und Politischen Philosophie, Kritischen Theorie, der Gesellschaftstheorie sowie Geschichtsphilosophie.

In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit einer systematischen Ausarbeitung des Konzepts der Krise im Anschluss an Theodor W. Adornos und Walter Benjamins Ausführungen zu Dialektik und sozialen Transformationen.

Dieses Konzept beleuchtet die temporale sowie räumliche Dimension von Krisen. Es werden die verschleppenden und reproduzierenden Effekte kapitalistischer Krisen untersucht, und – aus gesellschaftstheoretischer Perspektive – die multiple Verfasstheit gegenwärtiger Krisenkonstellationen neu verhandelt. Ausgehend davon liegt ein besonderer Fokus des Dissertationsvorhabens darauf, die ökologische Krise in den Blick zu nehmen und diese sozialphilosophisch zu fassen.